Buchsbaumzünsler

In den nächsten Wochen, sobald die Temperaturen erstmalig tagsüber 15-18°C erreichen, ist mit dem Ausschlüpfen der überwinternden Larven des Buchsbaumzünslers aus den Überwinterungsgespinsten zu rechen. Dementsprechend sollte ab Mitte –Ende März auf erste Fraßerscheinungen an den neu austreibenden Blättern geachtet werden. Wo im Vorjahr Befall durch Buchsbaumzünsler aufgetreten war, sollte ab April eine Behandlung mit einem zugelassenen Präparat z.B. Neudorff XenTari gegen die noch kleinen Überwinterungslarven  erfolgen.

Da Kohlmeisen, Gartenrotschwanz u. a. Singvögel die Buchsbaumzünslerlarven auch fressen, ist es als unterstützende Maßnahme auch sinnvoll, bei entsprechenden Gegebenheiten in der Nähe der Buchsbaumhecken Nistkästen aufzuhängen.

Im weiteren Verlauf des Frühjahrs ist es sinnvoll ab Mitte / Ende April Buchsbaumzünslerfallen in die Bestände zu hängen, um die männlichen Falter anzufangen. Somit bleibt die Eiablage der Weibchen unbefruchtet.

Aktuelles

Schnecken jetzt bekämpfen

Der bevorstehende Winter veranlasst einige Schneckenarten jetzt, vermehrt Eier abzulegen. Dazu werden geschützte Stellen aufgesucht, zum Beispiel unter Laub, Ästen, aber auch unter Brettern, Blumentöpfen und Steinen.  Hier werden die weißlichen Eier zu größeren Mengen abgelegt. Werden Eigelege bei der Gartenarbeit gefunden, können diese freigelegt werden, so sind sie für Vögeln und andere Räuber eine willkommene Nahrung. Auch ein Verjauchen ist zum Beseitigen möglich. Gemüsebeete, welche in diesem jahr stark von Schnecken besucht wurden, können auch mit biologischen Schnecken, zum Beispiel NEUDORFF Ferramol behandelt werden. Der enthaltene Wirstoff Eisen (II)sulfat zerfällt im Boden in seine Bestandteile Eisen und Phosphat und stellt keine toxikologische Gefährdung für Haustiere, Igel, Vögel und vorallem kleinen Kindern dar.

Wo im Garten Weinbergschnecken zu Hause sind, sollte darauf geachtet werden, dass diese geschützte Art nicht beeinträchtigt  wird. Die Eier der Weinbergschnecke werden meist unter Stauden und Laub abgelegt und sind mit 2-3 mm Durchmesser deutlich größer als die der schädlichen Ackerschnecken.